Macron vs. Le Pen: Was das französische TV-Duell offenbart hat

Auf den Punkt

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Macron vs. Le Pen: Was das französische TV-Duell offenbart hat

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Emmanuel Macron oder Marine Le Pen. Der amtierende Präsident oder die rechtsaußen Politikerin. Das ist die Entscheidung, die die Französinnen und Franzosen am Sonntag in der Stichwahl treffen müssen. Der Präsidentschaftswahlkampf ist gerade also in seiner heißesten Phase. Am Mittwochabend gab es dann noch das erste und einzige TV-Duell vor der Wahl.

SZ-Autor Nils Minkmar hat das Duell verfolgt und findet, dass trotz anfänglicher Schwierigkeiten, Macron klar gewonnen hat: „Der entscheidende Punkt war meines Erachtens der Kredit aus Russland, den Marine Le Pen aufgenommen hat, um ihre Partei zu finanzieren. Das war der Punkt, zu dem sie wenig sagen konnte. Und den hat Macron doch sehr klar herausgestellt und auf die mangelnde finanzielle Unabhängigkeit von Marine Le Pen hingewiesen.“

Marine Le Pen habe an vielen Stellen „präsidial“ gewirkt und sich als „Mutter der Nation“ präsentiert. Dennoch seien ihre rechtsextremen Positionen auch immer wieder angeklungen, beispielsweise als es um das Kopftuchverbot im öffentlichen Raum ging.

In den Prognosen liegt Macron aktuell vor Le Pen, Minkmar sagt im Podcast aber, das heiße trotzdem noch nichts: „Vor der Wahl von Donald Trump und vor der Brexit-Abstimmung waren wir auch so sicher, dass das nicht schiefgeht. Ich bin erst am Sonntagabend so richtig beruhigt.“

Weitere Meldungen: Stahlwerk in Mariupol soll doch nicht gestürmt werden; Regierung plant Ringtausch von Panzern.

Den Quoted Medienpodcast finden Sie in allen gängigen Podcastplayern und auch unter sz.de/podcast.

Moderation, Redaktion: Antonia Franz

Redaktion: Vinzent-Vitus Leitgeb, Benjamin Markthaler

Produktion: Justin Patchett

Töne über TF1.

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Emmanuel Macron oder Marine Le Pen. Der amtierende Präsident oder die rechtsaußen Politikerin. Das ist die Entscheidung, die die Französinnen und Franzosen am Sonntag in der Stichwahl treffen müssen. Der Präsidentschaftswahlkampf ist gerade also in seiner heißesten Phase. Am Mittwochabend gab es dann noch das erste und einzige TV-Duell vor der Wahl.

SZ-Autor Nils Minkmar hat das Duell verfolgt und findet, dass trotz anfänglicher Schwierigkeiten, Macron klar gewonnen hat: „Der entscheidende Punkt war meines Erachtens der Kredit aus Russland, den Marine Le Pen aufgenommen hat, um ihre Partei zu finanzieren. Das war der Punkt, zu dem sie wenig sagen konnte. Und den hat Macron doch sehr klar herausgestellt und auf die mangelnde finanzielle Unabhängigkeit von Marine Le Pen hingewiesen.“

Marine Le Pen habe an vielen Stellen „präsidial“ gewirkt und sich als „Mutter der Nation“ präsentiert. Dennoch seien ihre rechtsextremen Positionen auch immer wieder angeklungen, beispielsweise als es um das Kopftuchverbot im öffentlichen Raum ging.

In den Prognosen liegt Macron aktuell vor Le Pen, Minkmar sagt im Podcast aber, das heiße trotzdem noch nichts: „Vor der Wahl von Donald Trump und vor der Brexit-Abstimmung waren wir auch so sicher, dass das nicht schiefgeht. Ich bin erst am Sonntagabend so richtig beruhigt.“

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