Krieg in der Ukraine

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Krieg in der Ukraine

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Der 24. Februar 2022 ist ein Einschnitt: Russland hat die Ukraine überfallen. Angriffe in allen Teilen des Landes, auch in der Hauptstadt Kiew. Wir sprechen mit Menschen in der Ukraine darüber, wie sie die letzten Stunden erlebt haben und wie es für sie weitergeht: Julia Tayps ist Stadträtin in Mukatschewo, einer Kleinstadt ganz im Westen der Ukraine, unweit der Grenzen zur Slowakei, Ungarn, Polen und Rumänien. „Nur weil wir so nah an der EU-Außengrenze liegen, rollen bei uns noch keine russischen Panzer“, sagt sie. „Wir bereiten uns auf eine Flut von Flüchtenden vor. Wir sammeln Schlafsäcke, Medikamente und Lebensmittel und bauen Hilfsunterkünfte auf.“ Ausreisen will sie nicht. Und die Männer in ihrer Familie können nicht: alle Ukrainer zwischen 18 und 60 Jahre müssen zur Verteidigung des Landes bereitstehen. Im Süden der Ukraine lebt Alexander Gross mit seiner Familie – unweit der Hafenstadt Odessa. Er ist Pastor und sagt: „Ich werde bleiben. Die Menschen brauchen uns hier.“ Er betreibt eine Suppenküche für Bedürftige in der Region. Ein paar Wochen reichen die Vorräte vielleicht noch.
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Der 24. Februar 2022 ist ein Einschnitt: Russland hat die Ukraine überfallen. Angriffe in allen Teilen des Landes, auch in der Hauptstadt Kiew. Wir sprechen mit Menschen in der Ukraine darüber, wie sie die letzten Stunden erlebt haben und wie es für sie weitergeht: Julia Tayps ist Stadträtin in Mukatschewo, einer Kleinstadt ganz im Westen der Ukraine, unweit der Grenzen zur Slowakei, Ungarn, Polen und Rumänien. „Nur weil wir so nah an der EU-Außengrenze liegen, rollen bei uns noch keine russischen Panzer“, sagt sie. „Wir bereiten uns auf eine Flut von Flüchtenden vor. Wir sammeln Schlafsäcke, Medikamente und Lebensmittel und bauen Hilfsunterkünfte auf.“ Ausreisen will sie nicht. Und die Männer in ihrer Familie können nicht: alle Ukrainer zwischen 18 und 60 Jahre müssen zur Verteidigung des Landes bereitstehen. Im Süden der Ukraine lebt Alexander Gross mit seiner Familie – unweit der Hafenstadt Odessa. Er ist Pastor und sagt: „Ich werde bleiben. Die Menschen brauchen uns hier.“ Er betreibt eine Suppenküche für Bedürftige in der Region. Ein paar Wochen reichen die Vorräte vielleicht noch.
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